Das Gesundheitssystem in Deutschland wurde in der Welt über lange Zeit als vorbildlich angesehen.

 

Dann kam 2009 die große Gesundheitsreform von Ulla Schmidt. Sie nutzte die aufkommende Finanzkrise die die Menschen ablenkte. In dieser Zeit wurde von Ihr viel zu Lasten der Beitragszahler geändert! Ihre Nachfolger Rösler und Bahr gingen diesen Weg weiter.

 

Die Reform hat den Beitragszahlern nur Nachteile gebracht! Unter der FDP wurde dann auch noch die paritätische Aufteilung der Beiträge zur Krankenversicherung zwischen den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern aufgegeben.

Heute dürfen die Kassen, wenn das Geld nicht ausreicht von den Beitragszahlern zusätzliche Beiträge einfordern. Die Arbeitgeber sind davon befreit.

Was ist aus diesen Reformen nun geworden:

  • Das Gesundheitswesen krankt immer noch!

  • Das pflegerische und ärztliche Personal in den Kliniken arbeitet am Limit!

  • Termine bei Fachärzten dauern ewig!

  • Deutsches ärztliches- und pflegerisches Personal wandert aus (Skandinavien und die Schweiz). Dafür pflegen uns kostengünstig Ärzte aus der Ukraine und vom Balkan. Manche Patienten, die nur Dialekt sprechen haben Schwierigkeiten, ihr Anliegen verständlich zu diskutieren.

  • In Ballungsgebieten findet man zwar noch genügend Ärzte, in ländlichen Gegenden wird das schon wesentlich schwieriger. 

  • Deutschland hat inzwischen im europäischen Vergleich mit die höchsten Preise für Medikamente und das obwohl die Produktion von der Pharmaindustrie zum Teil nach Indien usw. ausgelagert wurde.

  • Brillen und Zahnersatz sind für viele Bürger nicht mehr erschwinglich!

  • Wir gönnen uns immer noch den Luxus von über 100 Krankenkassen, die im Grunde alle dasselbe den Patienten anbieten.

 

Die Politik hat versäumt darauf einzugehen, dass die Menschen im Durchschnitt älter werden und somit öfter ärztliche Hilfe benötigen. 

Das wollen wir ändern. Die Patienten brauchen eine erstklassige Versorgung und die im System arbeitenden ein erstklassiges Umfeld.